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Satzung

Satzung

des

Turnvereins 1863 St. Georgen (Schwarzwald) e.V.

 

§ 1

Name. Sitz. Rechtsform. Zugehörigkeit. Geschäftsjahr

 

  1. Der Verein führt den Namen „Turnverein 1863 St. Georgen (Schwarzwald) e.V.“.

 

  1. Er hat seinen Sitz in 78112 St. Georgen

 

  1. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

  1. Der Verein ist Mitglied des Badischen Schwarzwald Turngaus sowie des

Badischen Turner-Bundes und damit des Deutschen Turner-Bundes. Der Verein kann

Mitglied in weiteren Sportfachverbänden sein.

 

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Vereinszweck

 

  1. Der Verein erfüllt seine Aufgaben nach den Grundsätzen des Deutschen und des

Badischen Turner-Bundes.

 

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Leistungs-, Freizeit- und Gesundheitssport.

Dies erfolgt insbesondere durch Turnen, Gymnastik und Spiel.

 

  1. Jugendarbeit ist ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit. Deshalb verfolgt der Verein

die Ziele der Jugendhilfe und Jugendpflege im Sinne des Kinder- und Jugendhilfe-

gesetzes.

 

  1. Der Verein betreibt alle sportliche Betätigung auf der Grundlage des Amateurgedankens.

 

  1. Der Verein verhält sich in Fragen der Parteipolitik, der Konfession, der Nationalität

und der Rassen neutral.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

 

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Hiervon ausgenommen sind Vergütungen aufgrund von Verträgen bzw. aufgrund von

Beschlüssen des Vorstandes.

 

  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4

Rechtsgrundlage

 

  1. Satzung, Ordnungen sowie Entscheidungen, die der Verein im Rahmen seiner

Zuständigkeit erlässt, sind für alle Mitglieder bindend.

 

§ 5

Mitglieder

 

  1. Dem Verein gehören an:

1. Kinder (unter 14 Jahre)

  1. Jugendliche (ab 14 Jahre)

  2. Erwachsene (ab 18 Jahre)

 

  1. Es wird zwischen aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern (passiven Mitgliedern) unterschieden.

 

§ 6

Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied kann jede natürliche Person werden, die in unbescholtenem Ruf steht. Die

Aufnahme juristischer Personen ist zulässig, soweit sie dem Zweck und den

Interessen des Vereins nicht entgegensteht.

 

  1. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen. Durch die Unterzeichnung des

Aufnahmeantrages erkennt der Antragsteller die Satzung verbindlich an.

 

  1. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Antrages

bedarf keiner Begründung.

 

  1. Mit der Aufnahme durch die Vorstandschaft beginnt die Mitgliedschaft.

 

  1. Bei Kindern und Jugendlichen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen

Vertreters erforderlich.

6. Kurzzeitmitgliedschaft

Der Erwerb einer von vornherein befristeten Mitgliedschaft im Verein ist für einen bestimmten Zeitraum möglich. Der Zeitraum ist monatlich gestaffelt und ergibt sich aus den fachlichen Angeboten der verschiedenen Abteilungen des Vereins.

Die Höhe des Beitrags und die Zahlungsmodalitäten für diese Kurzzeitmitgliedschaft ergeben sich aus den Regelungen dieser Satzung bzw. aus der Beitragsordnung des Vereins.

Der Mitgliedsbeitrag für Kurzzeitmitglieder ist nicht rückzahlbar, auch wenn die Angebote des Vereins - gleich aus welchem Grund - nicht genutzt werden können.

Für Kurzzeitmitglieder gelten im Übrigen die Regelungen über die Mitgliedschaft in dieser Satzung gleichermaßen.

 

 

 

 

§ 7

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des Vereins nach

Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und

getroffenen Anordnungen zu benützen und an Veranstaltungen des Vereins

teilzunehmen.

 

  1. Mitglieder ab 16 Jahre haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung und

Wahlrecht zu den Ämtern des Vereins.

 

  1. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines Mitgliedes. Sie sind von

Beitragsleistungen befreit.

 

4. Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung, insbesondere aus der

Zweckbestimmung des Vereins, ergebene Pflichten zu erfüllen.

 

  1. Sie sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und die Interessen des Vereins

nach Kräften zu unterstützen.

 

6. Es wird erwartet, dass sie am Leben des Vereins Anteil nehmen, seine Arbeit

fördern und Schädigungen seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines

Vermögens verhindern.

 

  1. Sämtliche Mitglieder, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, sind zur Beitragszahlung

verpflichtet.

 

§ 8

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet

  1. durch Tod

  2. durch freiwilligen Austritt

  1. der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber

dem Vereinsvorsitzenden.

 

  1. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer

zweiwöchigen Kündigungsfrist zulässig.

 

  1. durch Ausschluss

  1. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Turnrat beschlossen werden:

  • wenn es seinen Beitrag trotz vorheriger Mahnung innerhalb von drei

Wochen nicht entrichtet hat,

  • oder bei groben oder wiederholten Vergehen gegen die Satzung und

die Interessen des Vereins

  • oder wegen unehrenhaften Verhaltens,

  • bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

 

  1. Für den Ausschluss müssen mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder des

Vereinsrates stimmen.

 

  1. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem

ausgeschlossenen Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs

bekannt zu geben.

 

(4) Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem Betroffenen das Recht der

Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb

eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim

Vereinsvorstand eingereicht werden.

 

  1. Er hat keine aufschiebende Wirkung.

 

  1. Über die Berufung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

 

§ 9

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

 

  1. die Mitgliederversammlung

 

  1. der Vereinsrat

 

c) der Vorstand

 

d) die Organe der Vereinsjugendordnung

 

§ 10

Mitgliederversammlung

 

1. Zuständigkeit. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Zu

ihren Aufgaben gehören:

  1. Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresrechnung

  2. Entlastung des Vereinsrates und des Vorstandes

  3. Wahl des Vorstandes, der Vereinsratsmitglieder gemäß §11 Ziff.1 b), e), und f)sowie der beiden Kassenprüfer.

  1. Bestätigung der Abteilungsleiter und der Jugendleitung

  2. Beschlussfassung über Satzungs- und Vermögensangelegenheiten

  3. Bestätigung der Jugendordnung

  4. Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen

  5. Genehmigung des Haushaltsplanes

  6. Entscheidung über die Berufung eines Ausschließungsbeschlusses des

Vereinsrates

  1. Auflösung des Vereins

 

2. Wahlrhythmus.

Die Wahlämter sind in folgendem Rhythmus zu wählen:

 

In Jahren mit gerader Endziffer:

Vorsitzender, stellv. Vorsitzender Finanzen, Schriftführer, Bauausschuss,

 

In Jahren mit ungerader Endziffer:

Stellv. Vorsitzender Veranstaltungen, stellv. Vorsitzender Kommunikation, 2.Kassier, 2.Schriftführer, Vereinswirt,

 

Jährlich erfolgt:

Die Wahl eines Kassenprüfers

Die Bestätigung der Abteilungsleitungen

Die Bestätigung der Jugendleitung

 

3. Zeitpunkt. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich im ersten Vierteljahr

zusammenzutreffen.

 

4. Außerordentliche Mitgliederversammlung. Außerordentliche

Mitgliederversammlungen werden bei Bedarf vom ersten Vorsitzenden einberufen

oder, wenn mindestens 5 % der stimmberechtigten Mitglieder (§7) oder mindestens

fünf Mitglieder des Vereinsrates, unter Angabe der Gründe, dies schriftlich beantragen.

 

5. Einberufung. Der erste Vorsitzende gibt Tagungsort und Zeit der Mitgliederversammlung

mindestens 4 Wochen, ihre Tagesordnung mindestens 2 Woche vorher durch Veröffentlichung im Vereinsaushängekasten bekannt. Darüber hinaus kann in der Tagespresse sowie im Rundschreiben an die stimmberechtigten Mitglieder auf Ort und Zeit der Mitgliederversammlung hingewiesen werden.

 

6. Anträge. Anträge sind dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Mitgliederversamm-

lung schriftlich einzureichen.

Anträge, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, können nur mit Zustimmung

des Vorstandes zugelassen werden.

7.Leitung. Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall

von seinem Stellvertreter, geleitet.

 

8. Öffentlichkeit. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich.

 

9. Beschlussfähigkeit. Die Mitgliederversammlung ist in jedem Falle, ohne Rücksicht

auf die Zahl der Erschienenen, beschlussfähig.

 

10. Abstimmungen. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die

Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen

stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

 

11. Beschlussfassung. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen

mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben

außer Betracht. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

Mitglieder der Jugendabteilung vom 16. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr haben

bei Beschluss-Sachen, über die bereits in der Jugendversammlung entschieden wurde,

in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

 

12. Satzungsänderung. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei

Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

13. Protokoll. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll

aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es hat

folgende Feststellungen zu enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des

Versammlungsleiters, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung, die

einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist der genaue Wortlaut anzugeben.

 

14. Kassenprüfer. Die Hauptversammlung wählt zwei Kassenprüfer, jeweils einen jährlich im Wechsel.

 

§ 11

Vereinsrat

 

  1. Zusammensetzung.

Der Vereinsrat besteht aus:

  1. dem Vorstand

  2. dem 2. Kassier und dem 2. Schriftführer

  3. den Leitern der übrigen Abteilungen oder deren Vertreter

  4. dem stellv. Abteilungsleiter Turnen und dem Oberturnwart

  5. dem Vereinswirt

  6. dem Vertreter des Bauausschuss

  7. dem 2. Jugendleiter

  8. den Ehrenvorsitzenden

Der hauptamtliche Geschäftsführer und der Hallenwart werden als kooptierte Mitglieder hinzugezogen.

 

2. Zuständigkeit.

Der Vereinsrat ist zuständig für die:

  1. Beratung des Haushaltsplanes

  2. Festlegung des Jahresprogramms

  3. Beratung des Vorstandes in wichtigen Angelegenheiten des Vereins

insbesondere über Baumaßnahmen an der vereinseigenen Turnhalle

  1. Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes

  2. Aufnahme von Abteilungen sowie den Entzug der Abteilungseigenschaft

  3. Beratung bei der Organisation von Veranstaltungen

  4. Erlass, Änderung und Aufhebung einer Finanz- und Beitragsordnung

  5. Erlass und Änderung einer Ehrungsordnung

  6. Kommissarische Bestellung eines Mitglieds des Vorstandes bis zur nächsten Mitgliederversammlung

  7. Einrichtung von Projektgruppen und Ausschüssen

 

3. Einberufung. Der Vereinsrat wird vom ersten Vorsitzenden nach Bedarf einberufen.

 

4. Beschlussfähigkeit. Der Vereinsrat ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden

Mitglieder beschlussfähig. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

5. Stimmrecht. Abteilungen über 300 Mitglieder erhalten im Vereinsrat ein zusätzliches Stimmrecht.

 

6. Amtszeit. Die Amtszeit der Vereinsratsmitglieder gemäß § 11 Ziff. 1. b), d) e), f) und g) beträgt zwei Jahre. Die Amtszeit der anderen Mitglieder wird an anderen Stellen dieser

Satzung oder durch andere Gremien (z.B. Abteilungsversammlungen,

Turnwarteversammlung) bestimmt.

 

7. Protokoll. Die Beschlüsse des Turnrates sind zu protokollieren und vom

Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

 

8. Projektgruppen, Ausschüsse

Zur Durchführung von einzelaufgaben kann der Vereinsrat Projektgruppen oder weitere Ausschüsse benennen. Die Zuständigkeit und Zusammensetzung sind im Organigramm des Vereins festzuhalten.

 

§ 12

Der Vorstand

 

1. Zusammensetzung.

Der Vorstand besteht aus:

  1. dem Vorsitzenden

  2. dem stellv. Vorsitzenden Veranstaltungen

  3. dem stellv. Vorsitzenden Kommunikation

  4. dem stellv. Vorsitzenden Finanzen

  5. dem Abteilungsleiter Turnen

  6. dem Schriftführer

  7. dem Jugendleiter

Der gemäß §17, Ziff.3 hauptamtlich beschäftigte Geschäftsführer, ist kooptiertes Mitglied im Vorstand und im Vereinsrat.

Es können weitere Mitglieder des Vereinsrates zur Beratung hinzugezogen werden.

 

2. Vertretungsberechtigung. Der Vorsitzende und die stellv. Vorsitzenden sind Vorstand im Sinne des §26 BGB. Vertretungsberechtigt ist der Vorsitzende alleine oder zwei der stellv. Vorsitzenden.

 

3. Amtszeit. Die Vorstandsmitglieder werden auf zwei Jahre gewählt. Eine

Wiederwahl ist möglich.

 

4. Zuständigkeit. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte, soweit nach den

Bestimmungen dieser Satzung nicht der Vereinsrat oder die Mitgliederversammlung

zuständig sind.

Der Vorstand kann für Sonderaufgaben Beauftragte einsetzen, die ihm verantwortlich sind.

 

5. Beschlussfähigkeit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier

Mitglieder, darunter der erste oder der zweite Vorsitzende, anwesend sind.

 

6. Beschlussfassung. Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei

Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle

Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

 

  1. Einberufung. Der erste Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf ein.

 

8. Protokoll. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und vom

Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

 

§ 13

Turnwarteversammlung

 

1. Zuständigkeit. Die Turnwarteversammlung regelt die turnerischen Angelegenheiten.

Sie wählt den Abteilungsleiter Turnen gemäß §12.1e) sowie den stellv. Abteilungsleiter und den Oberturnwart gemäß § 11.1d).

 

2. Zusammensetzung. Die Turnwarteversammlung besteht aus den Übungsleitern

und Helfern der Turnabteilung. Bei Bedarf kann der Abteilungsleiter Turnen die Leiter der

anderen Abteilungen zu der Sitzung laden.

 

3. Einberufung. Die Versammlung wird nach Bedarf vom Abteilungsleiter Turnen einberufen

und geleitet.

 

§ 14

Abteilungen

 

  1. Den Abteilungen wird eine autonome Verwaltungs- und Organisationsform

gewährleistet. Insbesondere wählen sie ihre eigenen Abteilungsleiter bzw. die aus ihren Reihen zu entsendenden Vertreter gemäß § 11.1c).

 

  1. Die Abteilungen können eigene Ordnungen erlassen, die den Bestimmungen dieser

Satzung entsprechen müssen.

 

  1. Das Vermögen der Abteilungen ist Teil des Vereinsvermögens.

 

§ 15

Vereinsjugend

 

  1. Die Jugend des Vereins gibt sich eine eigene Jugendordnung. Sie ist Bestandteil

dieser Satzung.

 

  1. Die Vereinsjugend erhält im Haushaltsplan des Vereins einen gesondert

ausgewiesenen Finanzbetrag zur Verfügung. Er wird vom Vereinskassenwart

verwaltet.

 

§ 16

Ehrenamtliche Funktionen im Verein

 

1. Zur Erfüllung des Vereinszwecks sind zahlreiche Aufgaben und Funktionen zu erfüllen.

 

2. Diese Aufgaben werden ehrenamtlich auf freiwilliger Basis erbracht.

 

3. Die Amtsinhaber müssen nicht Vereinsmitglied sein.

 

4. Zur Erfüllung der Vereinsaufgaben werden folgende Vereinsämter bestellt:

  1. die Mitglieder des Vereinsrates

  2. die Mitglieder des Jugendausschusses

  3. die Abteilungsämter

 

5. Die Bestellung der Vereinsämter erfolgt bei

4a) wie in der Satzung geregelt

4b) wie in der Jugendordnung geregelt

4c) durch Wahl in der Abteilungsversammlung

 

6. Die Amtsinhaber erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Sie haben Anspruch auf Aufwendungsersatz nach § 670 BGB. Näheres regelt die Finanz- und Beitragsordnung des Vereins.

 

§ 17

Vergütungen der Vereinstätigkeit

 

1. Die Mitglieder der Vereinsorgane nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich wahr.

 

2. Die Vorstandsaufgaben können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gemäß Festlegung in der Finanzordnung gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr.26a EStG ausgeübt werden.

 

3. Zur Erledigung der Geschäftsführeraufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand im Einvernehmen mit dem Vereinsrat ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

 

4. Mitglieder und Mitarbeiter haben einen Aufwandsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

 

5. Der Vorstand kann per Beschluss Pauschalen für den Aufwandsersatz nach § 670 BGB festsetzen.

 

6. Weitere Einzelheiten regelt die Finanz- und Beitragsordnung.

 

§ 18

Haftung

 

  1. Der Verein haftet nicht für die zu irgendwelchen Übungsstunden und

Veranstaltungen mitgebrachten Kleidungsstücke, Wertgegenstände oder

Bargeldbeträge.

 

  1. Der Verein haftet für Unfälle und sonstige Schäden seiner Mitglieder im Rahmen

der für ihn vom Badischen Sportbund abgeschlossenen Haftpflichtversicherung.

 

§ 19

Auflösung des Vereins

 

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer besonders zu diesem Zweck

einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens ¾ der

stimmberechtigten Anwesenden beschlossen werden.

 

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen

Zwecks fällt das Vermögen des Vereines an die Stadt St. Georgen, die es

ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte

innerhalb von 5 Jahren ein neuer Turnverein entstehen, der dieselben gemeinnützigen Zwecke erfüllt, dann ist das Vermögen auf diesen Verein zu übertragen.

 

§ 20

Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

 

St.Georgen, 15. April 2016

 

Gerhard Mengesdorf

Vorsitzender

 

 

 

 

 

 

Nachtrag.

Die in dieser Satzung verwendeten männlichen Funktionsbezeichnungen sagen nichts aus über das Geschlecht des jeweiligen Funktionsinhabers bzw. der jeweiligen Funktionsinhaberin.

 

Satzungsänderung vom 6. März 1982

Satzungsänderung vom 26. Februar 1993

Satzungsänderung vom 25. Februar 1994

Satzungsänderung vom 7. März 1997

Satzungsänderung vom 5. März 1999

Satzungsänderung vom 11. März 2005

Satzungsänderung vom 29. Februar 2008

Satzungsänderung vom 13. März 2009

Satzungsänderung vom 15. April 2016