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Die Damen - Verbandsliga als größter sportlicher Erfolg des Vereins

Meilensteine

  • 1960   Die erste Damenmannschaft St. Georgens geht in der Bezirksklasse an den Start
  • 1964   Edda Linke ist die Nr. 1 der Bezirksauswahl und spielt ein Jahr für St. Georgen
  • 1973   Es gibt wieder eine Damenmannschaft nach neun Jahren Pause
  • 1976   Nach einem Jahr Pause wird zum dritten Mal eine Damenmannschaft gemeldet
  • 1977   Aufstieg in die Bezirksklasse
  • 1978   Erster Aufstieg der Damen in die Landesliga – für zwei Jahre
  • 1984   Wiederaufstieg in die Landesliga
  • 1996   Platz 3 in der Landesliga, Melanie Straub ist beste Einzelspielerin der Klasse
  • 1998   Claudia Schneider und Melanie Rapp kommen nach St. Georgen –
                das vorläufige Ende von Personalnot und Nachwuchssorgen
  • 2000   Claudia Schneider qualifiziert sich für die südbadische Endrangliste der Damen
  • 2001   Landesligameisterschaft und Aufstieg in die Verbandsliga – für ein Jahr
                Claudia Schneider mit 17 Jahren die beste Spielerin der Landesliga
  • 2006   Immer noch Landesliga nach dem Aufstieg vor 22 Jahren!
  • 2007   Damen erreichen einen 6. Platz in der Landesliga Ost müssen dann wegen Personalmangel zurückgezogen werden
  • 2010   Die Mädchen spielen in der Bezirksliga Damen mit einem Durchschnittsalter von 13 Jahren
  • 2012   Meisterschaft in der Bezirsksliga und Aufstieg in die Landesliga

 

1956 bis 1969: Erste Damenmannschaft

 

Bereits vier Jahre nach Gründung der Abteilung gibt es erstmals eine Damenmannschaft. Brigitte Trompf, Karin Hoffmann, Inge Haller und Rita Bödecker gründen die erste Damenmannschaft St. Georgens und spielen von 1960 bis 1964 in der Bezirksklasse Schwarzwald. Dann löst sich die Mannschaft jedoch auf.

 

Trotzdem ist Tischtennis in St. Georgen auch 1964 kein reiner Männersport. Vom Westdeutschen Tischtennisverband wechselt Edda Linke zum TV St. Georgen und ist prompt die Nr. 1 der Damen-Bezirksauswahl. Aber schon ein Jahr später geht sie zum TTC Villingen, um an den Rundenspielen teilnehmen zu können.

 

1970 bis 1979: Erstmals Landesliga

 

Zur Saison 1973/74 gründen Renate Allgeier, Margarethe Selgrad, Ute Todtenhausen und Andrea Pfau die zweite Damenmannschaft St. Georgens und spielen zwei Jahre in der Bezirksklasse. Als die Mannschaft dann wegen Personalmangels zurückgezogen wird, wechselt die in der Jugend sehr erfolgreiche Renate Allgeier zum Landesligisten TTG Marbach.

 

Schon in der darauf folgenden Saison 1976/77 gibt es wieder eine Damenmannschaft. Renate Allgeier, Susanne Eiermann, Renate Fleig, Cordula Haas und Ulrike Haas, die alle 15 bis 18 Jahre alt sind, werden mit 32:0 Punkten Meister der Kreisklasse und steigen in die Bezirksklasse auf. Die gleiche Mannschaft steigt nur ein Jahr später als Vizemeister der Bezirksklasse in die Landesliga auf und kann sich dort zwei Jahre halten.

 

1980 bis 1989: Unabsteigbare Wiederaufsteiger

 

In der Saison 1980/81 müssen die Damen nach zwei Jahren Landesliga wieder in die Bezirksklasse absteigen. Die Abgänge von Cordula und Ulrike Haas sind nicht zu kompensieren.

 

Drei Jahre spielen die Damen dann in der Bezirksklasse, bis 1984 der Wiederaufstieg folgt. Zwar werden Renate Allgeier, Renate Wedele (geb. Fleig), Susanne Eiermann und Sabine Hess “nur” Dritter in der Bezirksklasse, jedoch nutzen sie die Chance, durch ein Entscheidungsspiel aufzusteigen. Bis im Jahr 2001 der Aufstieg in die Verbandsliga folgt, spielen die St. Georgener Damen ununterbrochen in der Landesliga.

 

Jahrelang spielen die Damen in der gleichen Besetzung, bis Ende der achtziger Jahre ein kleiner Umbruch erfolgt. 1988 kommt die 14jährige Melanie Straub in die Mannschaft. Schon im Jahr darauf hängt Renate Braun (geb. Allgeier) den Tischtennisschläger an den Nagel und Rahel Haas stößt in das Damenteam. 1989/90 kämpfen Sabine Hess, Susanne Eiermann, Melanie Straub und Rahel Haas gegen den Abstieg.

 

1990 bis 1999: Personalnot und Nachwuchssorgen

 

In unveränderter Besetzung spielen die vier Damen weiterhin in der Landesliga. Anfangs geht es gegen den Abstieg, jedoch profitiert die Mannschaft bald vom Aufstieg der Melanie Straub. 1995/96 werden die Damen erstmals Dritter in der Landesliga, und Melanie Straub ist mit einer 45:8-Bilanz die beste Spielerin der Liga.

 

Trotz der Konstanz sind die Neunziger geprägt durch Personalnot und Nachwuchssorgen. Es stehen so gut wie keine Ersatzspielerinnen zur Verfügung und mehr als einmal muss die Mannschaft zu dritt antreten. Noch beim 40jährigen Jubiläum 1996 stellt der Abteilungsleiter fest, “dass uns hier jeglicher Nachwuchs fehlt.”

 

1998 können diese Nachwuchssorgen jedoch vorerst ad acta gelegt werden. Schon 1994 nahmen Claudia Schneider und Melanie Rapp am Mini-Turnier in St. Georgen teil, gingen aber dann zum TTSV Mönchweiler, um in einer Schülerinnenmannschaft spielen zu können. Vier Jahre später wechseln die beiden 15- bzw. 16jährigen nach St. Georgen und verstärken die Damen. Mit Melanie Straub, Sabine Hess, Claudia Schneider, Melanie Rapp und Susanne Eiermann werden die Damen 1998/99 und 1999/2000 zweimal Dritter und wiederholen damit ihre beste Platzierung aus dem Jahr 1996.

 

2000 bis heute: Größter Vereinserfolg – Aufstieg in die Verbandsliga

 

Für die 17jährige neue Spitzenspielerin der Damenmannschaft, Claudia Schneider, beginnt das Jahr 2000 mit einem großen Erfolg: Sie qualifiziert sich für die südbadische Endrangliste der Damen und belegt dort einen hervorragenden zehnten Platz. Ein Erfolg, den keine St. Georgener Dame zu diesem Zeitpunkt vorweisen kann.

 

In die Saison 2000/2001 starten dann Claudia Schneider, Melanie Straub, Sabine Hess und die 15jährige Julia Seidel, die vom TTSV Mönchweiler nach St. Georgen wechselte, als Geheimfavorit. Ohne Punktverlust und mit einem packenden „Endspiel“ gegen den TTC Bräunlingen werden die Damen Meister in der Landesliga, womit erstmals eine St. Georgener Mannschaft in die Verbandsliga aufsteigt. Claudia Schneider verliert in der Vorrunde kein einziges Spiel und ist am Ende souverän beste Spielerin der Liga - sowohl im Einzel als auch im Doppel mit Melanie Straub.

 

In der Verbandsliga erspielen sich die Damen ein Punktekonto von 17:23 und müssen am Ende doch absteigen, auch weil Konkurrenten zum Ende der Saison unerwartete Punktgewinne verzeichnen können. Es folgen Jahre in der Landesliga, in denen Melanie Straub nur noch sporadisch zur Verfügung steht und Claudia Schneider zum Badenligisten TTC Karlsruhe-Neureut wechselt. Im Jahr 2004 verstärkt dann das Eigengewächs Bianca Kieninger, eine der stärksten Schülerinnen Südbadens, die Mannschaft, wechselt aber ein Jahr später zum TTSV Mönchweiler in die Verbandsliga.

 

Somit gehen in der Jubiläumssaison Melanie Straub, Julia Seidel, Sabine Hess, Rahel Hess (geb. Haas) und Stefanie Neubauer in der Landesliga an den Start und peilen den Klassenerhalt an.